Zahnfleischbehandlung |
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Moderne Parodontologie - die "Lebensrettung" für Ihre Zähne
Parodontitis ist eine Hauptursache für Zahnverlust. Bakterien zerstören dabei Zahnfleisch und Kieferknochen. Dies führt in vielen Fällen zu Zahnverlust.
Durch die Therapie-Kombination spezieller Ultraschallverfahren und Lasertherapie gewährleisten wir schonende Behandlung bei höchster Effizienz. Durch die moderne Parodontologie und Mikrochirurgie können wir aber Zahnfleischerkrankungen nicht nur aufhalten, sondern oftmals Knochen und Gewebe wieder aufbauen und sich regenerieren lassen. So bekommen Zähne wieder festen Halt. Dank dieses Spezial - Know-hows bewahren wir viele Patienten vor Zahnverlust. (Überweiserpraxis für Parodontologie.) Fakten zu unserer PAR-Therapie Full-mouth-Desinfection PAR-Therapie Mikrochirurgie Was ist eine Full-Mouth-Desinfektion-Therapie?
Bakterien dringen über die Zahnoberfläche in die Zahnfleischtaschen ein und verursachen dort eine Entzündung. Durch diese Entzündung wird der Knochen und somit der Zahnhalteapparat immer weiter abgebaut. Dies kann man dann anhand der Tiefe der Zahnfleischtaschen erkennen. Eine Beseitigung der Entzündung (Parodontitis) durch die eigene Mundhygiene ist nicht mehr möglich. Eine Full-Mouth-Desinfektion bewirkt die Entfernung der krankmachenden Keime und Bakterien. Sie wird in mehreren Behandlungsterminen durchgeführt und setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:
Spültherapie: Spezielle Chlorhexedin-Spülung der Zahnfleischtasche zur Zerstörung der Parodontitis-Plaquestruktur nach Züricher Schule. Vector-Ultraschall: Speziell entwickeltes Ultraschallgerät mit Tiefenwirkung zur Entfernung des subgingivalen Biofilms und Glättung der Wurzeloberfläche. Laser: Desinfektion der parodontalen Tasche und der Wurzeloberfläche durch Verdampfung verbliebener Restplaque. Optional: DNS-Sondentest und Antibiotikum-Therapie: Bei sehr hartnäckigen und aggressiven Formen der Parodontitis wird das Keimspektrum im Labor über eine DNS-Analyse ermittelt und speziell für diese Keime ein Antibiotikum verabreicht. Es ist heutzutage erwiesen, dass die Bakterien, die eine Parodontitis verursachen, über die Zahnfleischtaschen in den Körper gelangen und dort Erkrankungen z. B. des Herz-Kreislauf-Systems (Herzinfarkt, Schlaganfall..) sowie Frühgeburten auslösen können.
Die Ausheilung einer bakterienbedingten Parodontitis mit minimalstem operativen Aufwand, kann nur in Kombination mit der Reinigung der Wurzeloberfläche durch die Parodontose-Behandlung und der Full-Mouth-Desinfektion-Therapie erzielt werden. Durch diese Maßnahmen werden die Zahnfleischtaschen von Bakterien befreit und können sich erst danach wieder schließen oder verringern. Parodontalerkrankung (Parodontitis Marginalis, "Parodontose") Was ist eine Parodontitis? Die Parodontitis ist eine durch Bakterien ausgelöste Entzündung des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch, Knochen, Verbindungsfasern), die zum Verlust des Zahnstützgewebes und somit im weiteren Verlauf zur Lockerung und zum Verlust der Zähne führt. Wie entsteht eine Parodontitis?
Nach heutigem Wissensstand weiß man, dass diese Erkrankung und ihr weiterer Verlauf durch bestimmte Bakterien (anaerob gramnegative Bakterien) ausgelöst wird. Man kann unterschiedliche Verlaufsformen der Parodontitis unterscheiden, die durch die Aggressivität der Bakterienflora bestimmt werden. Faktoren wie z. B. Rauchen, Überbelastung einzelner Zähne, Diabetes, Schwangerschaft können die Parodontitis beeinflussen, aber nicht auslösen. Sowohl durch die Abwehrreaktion des Körpers als auch durch die Toxine der Bakterien selbst wird der Zahnhalteapparat abgebaut. Somit werden die Zähne mit der Zeit immer lockerer. Die Parodontitis wird vom Patienten meist nicht oder zu spät bemerkt, zumal der Verlauf fast immer schmerzfrei ist. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben einen Zusammenhang der Parodontitis mit Allgemeinerkrankungen ergeben, wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose und sogar eine erhöhte Gefahr von Frühgeburten nachgewiesen. Wie wird die Parodontitis behandelt?
Die Behandlung gliedert sich in drei Teile: 1.Teil: Die Vorbehandlung Ein wichtiger Teil unserer Vorbehandlung ist die bakteriologische Auswertung Ihres Speichels bzw. Ihrer Zahnfleischtaschen, damit wir die Schwere der Erkrankung feststellen können und dann individuell therapeutisch reagieren können. Dies geschieht mit dem sog. Speicheltest bzw. mit DNS-Sonden. Desweiteren wird durch diese Maßnahme das Risiko einer späteren Neuerkrankung ermittelt und das für Sie notwendige Nachsorge-Intervall bestimmt, um für immer erkrankungsfrei zu bleiben. Zudem werden während der Vorbehandlung die Zähne oberhalb des Zahnfleisches gesäubert, poliert und mit einem Fluoridmaterial versiegelt. Ebenso erfolgt eine intensive Mundhygieneaufklärung, Demonstration und Kontrolle. 2. Teil: Zahnfleischtaschenbehandlung
Im Allgemeinen führen wir die Behandlung in zwei Terminen durch: einmal im Oberkiefer, einmal im Unterkiefer. Die zu behandelnden Zähne werden betäubt, sodass die Behandlung schmerzfrei ist. a) Herkömmliche Methode Hierbei verwendet man scharfe Handinstrumente (Küretten), mit denen die Zähne von harten Belägen (Konkremente, Zahnstein) gesäubert werden. Bei einer Taschentiefe von mehr als 5 mm muss zu einer effizienten Reinigung das Zahnfleisch gelöst werden (offene Kürettage oder Lappenoperation), da man mit den Küretten sonst nicht in die Tiefe der Zahnfleischtasche gelangt. Eine spezielle Behandlung gegen Bakterien erfolgt nicht. b) Die Vector-Laser-Methode
Das Vector-Ultraschallgerät wurde speziell für die Parodontitisbehandlung entwickelt und sorgt durch seine reine vertikale, nicht schlagende Schwingung für eine schonende Reinigung der Wurzeloberflächen, ohne eine Verletzung des Wurzelzementes sowie der Weichgewebestrukturen. Eine ständig zugeführte Flüssigkeit unterstützt die Reinigung und spült zugleich. Eine Öffnung des Zahnfleisches auch bei extrem tiefen Taschen ist nicht notwendig. Kombiniert wird diese Methode mit einer Laser-Behandlung, mit der die eigentlichen Verursacher der Erkrankung, die Bakterien, in der Tiefe der Tasche abgetötet werden. Aus unserer Sicht ist die Vector-Laser-Methode die schonendste und zugleich sicherste Therapie einer Parodontitis.. 3. Teil: Nachsorge / Recall
Anhand des Ergebnisses der mikrobiellen Untersuchung (Speicheltest oder DNS-Sonde) ermitteln wir Ihr individuelles Risiko und somit Ihr Recall-Intervall. Bei diesen Terminen erfolgt eine professionelle Zahnreinigung mit der Spülung einzelner Taschen und damit die Sicherung des Behandlungserfolges. Die nachträgliche Betreuung ist extrem wichtig, um einer Reinfizierung der Zahnfleischtaschen und somit einer Wiederholung der gesamten Behandlung vorzubeugen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der langfristige Erfolg einer Parodontal-Behandlung, d.h. der Erhalt aller Zähne ein Leben lang nur bei einer extrem konsequenten Therapie mit immer wiederholten Kontrollen gewährleistet ist. Selbst Zähne mit sonst hoffnungsloser Prognose können so viele Jahre erhalten werden. |
Zahnärtliche Gemeinschaftspraxis
Dr. Med. Dent. Peter Bongard, Simone Möllenbruck und Partner
Montag - Donnerstag
von 07.15 - 20.00 Uhr
Freitag
von 07.15 - 12.00
und 13.00 - 15.00 Uhr
Samstag
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